Romane & Erzählungen


Eine Einführung

Mit folgenden Texten kann ich mich noch immer,
vor allem inhaltlich, identifizieren:
In den Vatergeschichten wird, niemanden wird es wundern, das Vatersein thematisiert: Die Väter, die durch die Geschichten geistern, sind verzweifelt, verstört, frustriert, überfordert, gefordert, genervt, alkoholisiert, alleinerziehend, gar nicht erziehend, nicht immer treu, schlimmstenfalls sind sie traumatisiert und stark suizidgefährdet und bestenfalls sind sie bereit, für ihr Kind zu sterben.
Der Protagonist des Romans 1932-reloaded ist der Geschichtsstudent Johannes, der ein Leben ohne wirkliche Sorgen führt. Als er von der Möglichkeit erfährt, via Traumbeeinflussung in die Vergangenheit zu reisen, zögert er nicht. Er lässt sich in einen künstlichen Schlaf versetzen und reist ins Jahr 1932. Nach zwölf Stunden Schlaf und gefühlten anderthalb Jahren in der Vergangenheit wacht Johannes im einundzwanzigsten Jahrhundert wieder auf. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war.

Und mit immerhin zwei Texten kann ich mich
voll und ganz identifizieren:

Auszeit ist der erste Teil einer Trilogie. In den kurzen, novellenartigen Romanen geht es um die vermeintlich moderne Ehe, die ebenso wie die herkömmliche Ehe stets vom Zerfall bedroht ist. In Auszeit begegnen wir der Karrierefrau Rebekka und dem Hausmann und Teilzeitlehrer Jonathan, der sich um die Kinder kümmert. Bis er eines Tages von der stillen Sehnsucht nach einer Auszeit gepackt wird und seine Familie und damit sein sicheres Umfeld auf unbestimmte Zeit verlässt. Doch die Auszeit verläuft keineswegs so, wie Jonathan es erwartet hätte…
In Im Großstadtdschungel – meinem aktuellen Roman – verwandelt sich die Ehe von Klaas, dem Besitzer einer Szenebuchhandlung in Moabit, und Xenia, einer erfolgreichen Malerin, durch das Verschwinden ihrer Kinder binnen weniger Stunden in einen Höllentrip.